Satzung

DIE SATZUNG DES RONNEBURGER TENNISCLUB E.V.

Neufassung vom 7.3.1997. Bestätigt und eingetragen 1998 beim Amtsgericht Hanau unter Reg. Nr. 41 VR 642

§ 1 Name und Sitz

Der am 4. Oktober 1974 gegründete Verein trägt den Namen „RONNEBURGER TENNISCLUB“ ( RTC ) und hat seinen Sitz in 63549 Ronneburg /Hüttengesäß, Über dem Heilsteg. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Zweck und Aufgaben

Der RTC verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in der gültigen Form und dient auf der Grundlage des Amateurgedankens durch seine ausgeübte Sportart hauptsächlich der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder. Er verpflichtet sich zusätzlich, den Mitgliedern die Ausübung des Sports nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss aller parteipolitischen, konfessionellen und rassistischen Gesichtspunkten sowie auf der Basis der Kameradschaft, Freundschaft, Fairness und Gemeinschaftlichkeit zu ermöglichen. Die Jugend soll dabei in besonderem Maße Berücksichtigung finden.

Der RTC erkennt mit dem Erwerb der Mitgliedschaft im Landessportbund Hessen e.V. (LSBH) für sich und seine Vereinsmitglieder vorbehaltlos dessen und die Satzung der für ihn zuständigen Fachverbände, z.B. Hessischer Tennisverband e.V.(HTV), an.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der RTC arbeitet gemeinnützig. Seine Mitglieder haben keinen Anteil an seinem Vermögen. Die Mitglieder des Vorstandes und der gewählten Organe arbeiten ehrenamtlich. Das Vermögen dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken des Vereins, in erster Linie des SportsEtwaige Gewinne dürfen nur satzungsgerecht verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

Der Verein hat:

1. ordentliche Mitglieder,
2. fördernde Mitglieder (auf Antrag) und
3. Ehrenmitglieder (auf Vorschlag Ernennung).

Ordentliche Mitglieder können auf Antrag beim Vorstand Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden, wenn sie bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und vorbehaltlos dessen Satzung anzuerkennen.

Ordentliche oder Neumitglieder können auf Antrag beim Vorstand zu fördernden Mitgliedern werden, wenn sie bereit sind, den gültigen Jahresförderbeitrag zu zahlen. Sie sind von den Dienstverpflichtungen für den Verein befreit.

Zu Ehrenmitgliedern können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes nur solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben und die seit mindestens 10 Jahre dem Verein angehören.

Minderjährige (Kinder und Jugendliche bis zum 17. Lebensjahr) können die Mitgliedschaft nur erwerben, wenn ein Erziehungsberechtigter (Elternteil, Vormund) den Aufnahmeantrag unterschreibt und sich zugleich einverstanden erklärt, dass der Minderjährige nach ausreichender Vorbereitung auch an Wettkämpfen teilnimmt.

Mitglieder bis zu einem Alter von 14 Jahren gelten als Kinder, von 15 Jahren bis zu einem Alter von 17 Jahren als Jugendliche. Mit der Volljährigkeit gilt der Status des Erwachsenen. Diese Altersgrenzen sind Richtschnur für die Bildung von Kinder- bzw. Jugendgruppen, wobei der Verein sich im Rahmen sportlicher oder körperlicher Gesichtspunkte Änderungen vorbehält.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen abgelehnt werden. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme von der Vorlage eines ärztlichen Attests, dass keine Bedenken gegen die sportliche Betätigung bestehen, abhängig zu machen.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

1. durch Tod;

2. durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Quartals zulässig und spätestens 6 Wochen zuvor zu erklären ist;

3. durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied
A. 3 Monate mit der Entrichtung der Mitgliedsbeiträge oder sonstiger finanzieller Verpflichtungen im Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder
B. seine Dienstverpflichtungen innerhalb des entsprechenden Kalenderjahres dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat;

4. durch Ausschluss (siehe § 11, Ziffer 2).

§ 8 Mitgliedschaftsrechte

1. Ordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen sowie an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechtes mitzuwirken. Mit Beginn der Volljährigkeit sind sie auch wählbar. Jugendliche sind erst stimmberechtigt, wenn sie das 17. Lebensjahr vollendet haben.

2. Ordentliche und Ehrenmitglieder haben das Recht, sämtliche durch die Richtlinien des Vereins gewährleisteten Einrichtungen zu benutzen. Bei fördernden Mitgliedern ist die Benutzung nur mit Einschränkung möglich.

3. Jedem Mitglied, das sich durch Anordnung eines Vorstandsmitgliedes oder eines vom Vorstand bestellten bzw. eines gewählten Organs in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der Beschwerde beim Vorstand zu.

4. Die Mitgliedschaftsrechte können auf Beschluss des Vorstandes ruhen, wenn ein Mitglied länger als 3 Monate mit seinen finanziellen Verpflichtungen im Rückstand bleibt, bis zu deren Erfüllung.

§ 9 Mitgliedschaftspflichten

1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen.

2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten bzw. der gewählten Verantwortlichen in allen Vereinsange- legenheiten und insbesondere in allen sportlichen Belangen Folge zu leisten.

3. Jedes Mitglied ist verpflichtet, seine Beiträge pünktlich zu zahlen.

4. Jedes Mitglied ist verpflichtet, seinem Dienst für den Verein (z.B. Bewirtungs-, Arbeitsdienst) entsprechend der gültigen Regelung nachzukommen.

5. Jedes Mitglied ist verpflichtet, das Vereinseigentum schonend und pfleglich zu behandeln.

6. Jedes Mitglied ist verpflichtet, auf Verlangen des Vorstandes eine Unbedenklichkeitsbescheinigung eines Arztes vorzulegen.

§ 10 Festlegung der finanziellen Leistungen

Die Höhe der Mitglieds- und Förderbeiträge sowie anderer finanzieller Sonderbeiträge der Mitglieder wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung (Generalversammlung) festgesetzt. Sonderbeiträge können nur zum Zwecke der Erfüllung gemeinnütziger Vereinsaufgaben erhoben werden.

§ 11 Strafen

1. Befristete Spielsperren

Zur Ahndung von Vergehen, vor allem im sportlichen Bereich, können vom Vorstand nach erfolgloser Abmahnung zeitlich befristete Spielsperren verhängt werden, und zwar A. beschränkt (z.B. auf bestimmte Disziplin oder Mannschaft), oder B. generell (Spielverbot).

2. Ausschluss aus dem Verein Durch den Vorstand können Mitglieder ausgeschlossen werden, und zwar

A. bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung,
B. wegen Unterlassungen oder Handlungen, die sich gegen den Verein, seine Zwecke und Aufgaben oder sein Ansehen auswirken und die im besonderen Maße die Belange des Sports schädigen,
C. wegen Nichtbeachtung von Beschlüssen und Anordnungen der Vereinsorgane und
D. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb des Vereins.

Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Ausgeschlossenen innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Zustellung des Ausschlussbescheides das Recht der Berufung an die vom Vorstand innerhalb eines Monates einzuberufende Mitgliederversammlung zu. Deren Entscheid ist endgültig. Von dem Zeitpunkt ab, an dem das auszuschließende Mitglied von der Einleitung des Ausschlussverfahrens in Kenntnis gesetzt wird, ruhen die Mitgliedschaftsrechte und das Mitglied ist verpflichtet, alle in seiner Verwaltung befindlichen Gegenstände des Vereins unverzüglich dem Vorstand auszuhändigen.

§ 12 Die Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind 1. der Vorstand, 2. die Mitgliederversammlung, 3. die gewählten Ausschüsse.

§ 13 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus

A. dem 1. Vorsitzenden,
B. dem 2. Vorsitzenden,
C. dem Kassierer,
D. dem Schriftführer,
E. dem Sprecher des Öffentlichkeitsarbeitausschusses (PR-Wart),
F. dem Sprecher des Sportausschusses (Sportwart),
G. dem Sprecher des Jugendausschusses (Jugendwart),
H. dem Sprecher des Festausschusses und
I. dem Sprecher des Organisationsausschusses.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassierer. Jeweils zwei sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die gültige Amtsperiode gewählt. Über deren Länge ist zuvor abzustimmen, und zwar ebenfalls in der Mitgliederversammlung. Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Funktion nicht durch andere Personen vertreten lassen.

4. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung ausschließlich zu Zwecken der Pflege des Sports zu erfolgen. Alle Ausgaben müssen vor ihrer Tätigung dem Grunde und der Höhe nach genehmigt sein. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen mindestens dem Grunde nach genehmigt sein. Der Vorstand ist verpflichtet, Voranschläge für jedes Geschäftsjahr aufzustellen. Die ordentlichen Einnahmen sind grundsätzlich für ordentliche Zwecke, die außerordentlichen Einnahmen für außerordentliche Zwecke zu verwenden.

5. Der Vorstand muss vierteljährlich mindestens einmal zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des ersten Vorsitzenden den Ausschlag. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen.

6. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt worden ist.

7. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben sind von der Mitgliederversammlung Ausschüsse und deren Sprecher zu wählen. Letztere können auch im Vorstand vertreten sein (siehe § 13, Ziff. 1).

§ 14 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene Versammlung aller ordentlicher, fördernder und Ehrenmitglieder. Sie ist oberstes Organ des Vereins.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt und soll spätestens Ende März stattfinden. Die Einberufung muss spätestens 2 Wochen vor dem Termin schriftlich erfolgen, und zwar unter Angabe der Tagesordnung, die folgende Punkte enthalten muss:

A. Bericht des Vorstandes zum abgelaufenen Geschäftsjahr,
B. Aufstellung des Haushaltsplans für das zukünftige Geschäftsjahr,
C. Bericht der Kassenprüfer,
D. Entlastung des Vorstandes,
E. Neuwahlen und
F. Beschlussfassung über schriftlich eingereichte Anträge des Vorstandes und der Mitglieder.

3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen durch den Vorstand einberufen werden, wenn diese im Interesse des Vereins liegen oder schriftlich durch begründeten Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes verlangt wird. Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens 3 Wochen nach Eingang des Antrages einzuberufen. Die schriftliche Einladung soll 2 Wochen, muss aber spätestens 1 Woche vorher erfolgen, und zwar unter Angabe der Tagesordnung.

4. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Jugendliche Mitglieder bis zu 16 Jahren sind nicht stimmberechtigt (siehe auch § 8, Ziff. 1). Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder. Wahlen erfolgen durch Handaufheben, wenn nur ein Kandidat zur Wahl steht. Schriftliche Abstimmung muss erfolgen, wenn zwei oder mehr Mitglieder kandidieren, und zwar durch Stimmzettel. Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern, zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen durchzuführen und das Ergebnis bekanntzugeben. Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 15 Kassenprüfer

Den Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sowie die Prüfung des Jahresabschlusses. Die Prüfungen sind mindestens einmal im Jahr durchzuführen. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.

§ 16 Ausschüsse

Die Mitgliederversammlung wählt die Ausschüsse und deren Sprecher. Die Sprecher berufen die Ausschusssitzungen ein und leiten sie. Die Ausschüsse haben den Anweisungen des Vorstandes zu folgen, können aber ihre Aktivitäten in dem vom Vorstand vorgegebenen finanziellen Rahmen selbst bestimmen. Die Sprecher des Sport-, Jugend-, Öffentlichkeitsarbeits- (Presse-), Organisations- und Festausschusses gehören zum Vorstand, die Sprecher weiterer Ausschüsse (z.B. Arbeitsausschuss), die nicht dem Vorstand angehören, können vom Vorstand für bestimmte Zwecke zur Vorstandssitzung geladen werden. Vorsitzender aller Ausschüsse ist der erste Vorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied, das kein Ausschusssprecher ist.

§ 17 Sportabteilungen

1. Werden zwei oder mehr Sportarten im Verein ausgeübt, so werden diese jeweils in Abteilungen zusammengefasst, denen ein Abteilungsleiter vorsteht, der alljährlich von den Mitgliedern der Abteilung gewählt und von der ordentlichen Mitgliederversammlung bestätigt wird. Dem Abteilungsleiter obliegt die sportliche und technische Leitung der Abteilung. Er kann andere Abteilungsmitglieder zur Mitarbeit heranziehen.

2. Die Interessen aller Sportabteilungen werden vom sportlichen Leiter (Sportwart) wahrgenommen und im Vorstand vertreten.

3. In allen Sportabteilungen können Jugendgruppen gebildet werden, die von einem vom Abteilungsleiter bestellten Obmann geleitet werden. Die Interessen der Jugendgruppen werden vom Jugendleiter (Jugendwart wahrgenommen und im Vorstand vertreten. Die Bestellung der Jugendgruppenobmänner bedarf der Zustimmung des Vorstandes.

§ 18 Ehrungen

1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches oder förderndes Mitglied, das mindestens 10 Jahre Vereinsmitglied ist, durch eine Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden. Für den Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche Mitgliederversammlung unter den gleichen Bedingungen wie bei der Anerkennung ausgesprochen werden.

2. Ein ordentliches oder förderndes Mitglied sowie eine andere Person, die mindestens 5 Jahre Vereinsmitglied ist, kann vom Vorstand für besondere Verdienste um den Verein mit der Vereinsehrennadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluss Ehrennadeln wieder aberkennen, wenn ihre Besitzer rechtswirksam aus dem Verein, dem Landessportbund Hessens e.V., einem Fachverband oder einer anderen Sportorganisation ausgeschlossen worden sind.

3. Ehrenmitglieder und Träger der Vereinsehrennadel haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder. Ehrenmitglieder haben weder finanzielle noch dienstliche Verpflichtungen dem Verein gegenüber. Träger der Ehrennadel haben die finanziellen Pflichten eines fördernden Mitgliedes und alle dienstlichen Verpflichtungen eines ordentliches Mitglied zu leisten, der Mitgliedsbeitrag entfällt dagegen.

§ 19 Auflösung

Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder ein Drittel der Mitglieder dies beantragt und die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder entsprechend beschließt, und zwar nach ordnungsgemäßer Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe des Antrages und seiner Begründung, nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten. Nach Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein zu diesem Zeitpunkt vorhandenes Vermögen an den Landessportbund Hessen e.V., der es unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

§ 20 Haftung

Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nicht für etwa auf der Anlage eintretende Unfälle und nicht für abhandengekommene Wertgegenstände auf der Platzanlage einschließlich Gebäudlichkeiten. Bei Sportunfällen der Mitglieder tritt die Unfall- und Haftpflichtversicherung in Kraft.

Beschlossen durch die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung am 7.3.1997

Gezeichnet: Der vertretungsberechtigte Vereinsvorstand

1. Vorsitzender Kurt Spoerl

2. Vorsitzender Rainer Rack

Kassenwartin Heidrun Henz